<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>reportagebox</title>
	<atom:link href="http://reportagebox.wordpress.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://reportagebox.wordpress.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Dec 2011 20:29:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='reportagebox.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://s2.wp.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>reportagebox</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://reportagebox.wordpress.com/osd.xml" title="reportagebox" />
	<atom:link rel='hub' href='http://reportagebox.wordpress.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>The puddle theory</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2011/07/06/the-puddle-theory/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2011/07/06/the-puddle-theory/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 19:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=427</guid>
		<description><![CDATA[Puddles have a lot in common with mistakes. All to often – they don’t look like a risk. Awake some memories of your childhood. And then look at this puddle, five meters in the length and twenty centimeters deep. If they are black all over, mucky, smelling like the piss of cows – than it’s [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=427&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Puddles have a lot in common with mistakes.</strong></p>
<div id="attachment_437" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/07/pkn-11-aachen-098.jpg"><img class="size-medium wp-image-437" title="Pecha Kucha night 11, 20 juni 2011. Aachen." src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/07/pkn-11-aachen-098.jpg?w=300&#038;h=200" alt="Foto: Bert Janssen" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Prepare yourself! Foto: Bert Janssen</p></div>
<p>All to often – they don’t look like a risk. Awake some memories of your childhood.<br />
And then look at this puddle, five meters in the length and twenty centimeters deep.<br />
If they are black all over, mucky, smelling like the piss of cows – than it’s the pure stimulus to jump over.</p>
<p>Video:</p>
<p><a title="Lutz Bernhardt / Pecha Kucha Night" href="http://bcove.me/o3d5zadl" target="_blank">Lutz Bernhardt, Pecha Kucha Night Maastricht in Aachen, 20.6.2011</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/427/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/427/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/427/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=427&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2011/07/06/the-puddle-theory/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/07/c3bcber-pfc3bctze-b.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/07/c3bcber-pfc3bctze-b.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">The puddle theory</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/07/pkn-11-aachen-098.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Pecha Kucha night 11, 20 juni 2011. Aachen.</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Ich halte das aus&#8220;</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2011/04/27/ich-halte-das-aus/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2011/04/27/ich-halte-das-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 10:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Klenkes]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=410</guid>
		<description><![CDATA[Als Karl Lagerfeld gefragt wurde, warum er eigentlich Mode macht, hat er geantwortet: »Ich habe nie etwas anderes gemacht. Fragen Sie eine Nutte, warum sie anschaffen geht. Weil es sich so ergeben hat, aufgrund bestimmter Umstände.« Lutz Bernhardt hat eine Prostituierte gefragt, wie sich sowas ergibt. Für NEO, Schwerpunkt Arbeit. Zimmer 14. Anna macht gleich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=410&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">Als Karl Lagerfeld gefragt wurde, warum er eigentlich Mode macht, hat er geantwortet: »Ich habe nie etwas anderes gemacht. Fragen Sie eine Nutte, warum sie anschaffen geht. Weil es sich so ergeben hat, aufgrund bestimmter Umstände.« Lutz Bernhardt hat eine Prostituierte gefragt, wie sich sowas ergibt. Für NEO, Schwerpunkt Arbeit.</h4>
<p>Zimmer 14. Anna macht gleich Feierabend. Sie will noch schwimmen gehen. Sie ist mittel groß und trägt ihre dünnen blonden Haare offen. Sie ist schlank, ihre Haut ist gebräunt, ihre Hände gepflegt. Zahnarzthände. In der Luft eine Mischung aus Gerüchen: Seife, Teppichboden und Parfüm, Hermès &#8222;Un Jardin sur le Nil&#8220;, ein Geschenk. Neben dem Bett Dildos, ein Körbchen mit Kondomen, eine Rolle Küchentücher.</p>
<p><strong>Anna, Hure, das darf man sagen?</strong></p>
<p>Nein, Prostituierte.</p>
<p><strong>Nutte?</strong></p>
<p>Nein.</p>
<p><strong>Mädchen?</strong></p>
<p>Ja, Mädchen ist charmant. Oder Damen, ja die Damen.</p>
<p><strong>Deinen Arbeitsplatz, wie nennst du den?</strong></p>
<p>Mein Arbeitszimmer.</p>
<p><strong>Bordell? Oder Puff?</strong></p>
<p>Puff. Das ist so.</p>
<p><strong>Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?</strong></p>
<p>Ich fange morgens an und habe abends Feierabend, von Acht bis Acht. Ob ich verdient habe oder nicht. Ich komme morgens, ziehe mich um, also meine Arbeitskleidung an, ich sitze im Fenster, ich esse mein Frühstück und ich warte. Ich gehe nicht gerne raus in die Stadt während meiner Arbeitszeit. Dann kannst Du Kunden verlieren. Also ich sitze dort und warte. Und habe oft Langeweile. Ich lese Zeitung, mache Rätsel, unterhalte mich ein bisschen mit anderen Mädchen, spiele auf meinem iPad (lacht).</p>
<p><strong>Machst Du eine Mittagspause?</strong></p>
<p>Nein, ich arbeite durch. Wenn ich essen will, bestelle ich schnell was oder mache mir etwas warm. Von zuhause bringe ich mir auch oft Salat mit oder Suppen.</p>
<p><strong>Wann guckst Du zum ersten Mal auf die Uhr?</strong></p>
<p>So gegen vier, fünf Uhr, dann denke ich, wann ist endlich Feierabend? Aber wenn ich viel zu tun habe, geht der Tag schnell rum. Dann bist du lustig und gut drauf. Aber wenn Du stundenlang sitzt und wartest, das ist sehr langweilig. Ich muss was tun. Sonst tut mir der Hintern weh, der Stuhl ist nicht sehr bequem.</p>
<p><strong>Was trägst Du bei der Arbeit?</strong></p>
<p>Ich bin ein bisschen älter jetzt. Ich sitze also nicht mehr im Bikini im Fenster, das kann ich nicht mehr. Deshalb trage ich Negliges oder kurze Röcke mit Oberteil. Solche Sachen, meistens in schwarz.</p>
<p><strong>Wieso schwarz?</strong></p>
<p>Du kriegst nicht viel in anderen Farben. Schwarz macht die Männer geil, glaube ich. Im Sommer trage ich allerdings auch oft helle Sachen. Dann sitze ich auch draußen auf dem Hocker. Denn dann kannst Du Dich mit den Männern schneller unterhalten.</p>
<p><strong>Du arbeitest von acht bis acht. Und freitags ist Dein kurzer Tag &#8230;</strong></p>
<p>Ja, Freitag nur bis zwei. Und selten auch mal am Samstagmorgen.</p>
<p><strong>Was machst Du am Wochenende?</strong></p>
<p>Ich gehe drei Mal ins Fitnessstudio. Freitags mache ich meinen Wocheneinkauf, Lebensmittel und so. Dann meine Hausarbeit, putzen, waschen, ich wasche auch meine Sachen von hier zuhause. Ich wohne in der Stadt, also gehe ich auch viel Spazieren.</p>
<p><strong>Ist privater Sex anders als beruflicher?</strong></p>
<p>Ich habe keinen Freund im Moment. Ich bin seit einem Jahr alleine. Wenn Du Sex mit Deinem Freund hast, dann ist das mit Liebe. Weißt Du? Ich mag keine Küsse hier. Es ist hier weniger zärtlich. Manche Kunden sind zärtlich, aber zuhause passiert es mit Herz. Hier ist es mein Beruf.</p>
<p><strong>Wollen die Kunden immer Sex?</strong></p>
<p>Nein. Ich habe einen Kunden, der küsst meinen Fuss, meine Beine. Ich habe einen, der mag meine Haare. Es ist nicht immer Sex. Manchmal nur Handmassage.</p>
<div id="attachment_416" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/04/anna_zimmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-416" title="Anna_Zimmer" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/04/anna_zimmer.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Freitag ist mein kurzer Tag&quot;. Annas Arbeitszimmer, seit 15 Jahren. (Foto: Lutz Bernhardt)</p></div>
<p><strong>Was kannst Du am besten?</strong></p>
<p>Französisch. Ja, ich bin bekannt bei meinen Kunden. Ich mache das allerdings nicht ohne Schutz. Die Leute sagen, ich mache das sehr schön, weich, zärtlich, nicht bababa, schnell fertig und weg.</p>
<p><strong>Gibt es Leute, die abstruse Sachen verlangen?</strong></p>
<p>Ja, mit der Zeit habe ich das einfach akzeptiert. Manche mögen einfach Beine, Haare und so weiter. Ich habe einen, der sitzt auf meinen Knien und ich muss ihm Kinderlieder vorsingen.</p>
<p><strong>Gibt es hier so eine Art Puff-Idylle oder Romantik?</strong></p>
<p>Hier gibt es keine Romantik. Ich gehe aber auch nicht durch die Straße. Sehr selten. Vor allem abends gar nicht. Hier hat sich viel verändert.</p>
<p><strong>Was hat sich verändert?</strong></p>
<p>Es ist schwer, Geld zu verdienen. Die Frauen machen es zu billig und ohne Schutz. Und die Männer Fragen für mehr. Früher hat selten einer gefragt: Küsst Du mich? Machst Du anal? Ich mache das nicht, aber viele tun das, und dann für das gleiche Geld.</p>
<p><strong>Wie sind Deine Preise?</strong></p>
<p>Ich sag: 30. Das ist eine normale Nummer, 20 Minuten. Früher konnte man bei 30 Euro noch sagen, entweder französisch oder richtig. Heute musst Du zum Teil beides machen.</p>
<p><strong>Wird auch am Fenster gehandelt?</strong></p>
<p>Ja. Aber ich bin nicht mehr zu Kompromissen bereit.</p>
<p><strong>Wann ist Dein Service ein guter Service?</strong></p>
<p>Wenn die Männer zufrieden sind. Manche geben mir automatisch 50 Euro und sagen: Machs Dir gemütlich. Wenn sie nicht zufrieden sind, musst Du 20 wieder zurückgeben. (lacht) Sie wollen, dass man sich Zeit nimmt, schön langsam.</p>
<p><strong>Kannst Du Dir die Kunden aussuchen?</strong></p>
<p>Ja. Wenn ich einen Kunden nicht will, dann gucke ich weg oder sage einfach nein. Diese Freiheit nehme ich mir.</p>
<p><strong>Du bist selbständig und hast keinen Zuhälter?</strong></p>
<p>Ja, ich arbeite allein.</p>
<p><strong>Wie bist Du in den Beruf gekommen?</strong></p>
<p>Durch meinen Exfreund. Er hatte Berührung mit der Szene und sah diese Arbeit als völlig normal. Und über ihn habe ich viele Leute kennen gelernt, die im Puff gearbeitet haben. Und dann brauchte ich einmal sehr viel Geld und bin schließlich geblieben.</p>
<p><strong>Wofür brauchtest Du Geld?</strong></p>
<p>Wir hatten ein Restaurant in Spanien eröffnet. Das lief nicht rund und wir sind in die Pleite gegangen.</p>
<p><strong>Aber man entscheidet sich doch nicht einfach dafür, in den Puff zu gehen?</strong></p>
<p>Das war nicht einfach. Das erste Mal war sehr strange. Aber ich bin eine &#8230; ich kann das aushalten und dann &#8230; durchgehen. Wenn ich das muss, dann mache ich es.</p>
<p><strong>War das für Dich nicht eine Frage der Moral?</strong></p>
<p>Natürlich. Manchmal ist es das immer noch. Ich sitze hier und frage mich, warum tue ich das? Bist Du blöd? Aber &#8230; das halte ich aus. So ist mein Charakter.</p>
<p><strong>Warum bist Du dabei geblieben?</strong></p>
<p>Ganz einfach. Wenn ich aufhöre, was sollte ich dann machen. Wo gehe ich dann hin? Ich bin nicht die jüngste. Für mich eine normale Arbeit zu finden ist mittlerweile sehr schwer. Ich denke schon, in ein zwei Jahren bin ich weg &#8230;</p>
<p><strong>Aber das denkst Du immer wieder &#8230;</strong></p>
<p>Ja. (lacht)</p>
<p><strong>Aus was für einer Familie kommst Du?</strong></p>
<p>Aus einer ganz normalen. Mein Vater war LKW-Fahrer. Meine Mutter hat früher mal in einer Fabrik gearbeitet. Aber danach jahrelang nicht. Meine Familie hat keine Ahnung von meinem Beruf. Sie denken, ich arbeite in einer Kneipe.</p>
<p><strong>Wurdest Du streng erzogen?</strong></p>
<p>Nein. Wir, meine zwei Brüder und ich, waren gute Kinder. Wir haben uns benommen. Es war eine liebevolle Erziehung würde ich sagen.</p>
<p><strong>Keiner aus Deiner Familie weiß, wie Du Dein Geld verdienst?</strong></p>
<p>Keiner. Sie wären geschockt.</p>
<p><strong>Ist das nicht manchmal für Dich ein Bedürfnis, zu sagen, was Du tust?</strong></p>
<p>Ja.</p>
<p><strong>Was machst Du dann?</strong></p>
<p>Ich lüge ein bisschen.</p>
<p><strong>Du machst das seit 15 Jahren. Hast Du noch nie jemandem die Wahrheit gesagt?</strong></p>
<p>Nein.</p>
<p><strong>Macht es Dich nicht einsam, wenn Du mit niemandem über Deine Arbeit sprechen kannst?</strong></p>
<p>Ja. Das macht mich einsam. Aber egal mit wem man letztlich spricht, keiner würde das verstehen, es gibt so viele Vorurteile: die Frauen nehmen alle Drogen, es ist Gewalt im Spiel, alle haben einen Zuhälter und so weiter. Bei mir ist das aber anders: Ich komme morgens und gehe abends. Das ist meine Arbeit. Keiner befiehlt mir irgendwas.</p>
<p><strong>Kannst Du Deine Arbeit mit Respekt vor Dir selbst machen?</strong></p>
<p>Schwere Frage.</p>
<p><strong>Hast Du manchmal Probleme damit, Dich im Spiegel zu betrachten?</strong></p>
<p>Nein. (lacht) Doch, aber das liegt daran, dass ich langsam alt werde. Nein, ich kann in den Spiegel gucken. Aber – wie gesagt – ich frage mich schon ab und zu: Was machst Du hier?</p>
<p><strong>Möchtest Du etwas zum Schluss sagen?</strong></p>
<p>Wir sind normale Menschen. Das möchte ich sagen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/410/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=410&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2011/04/27/ich-halte-das-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:thumbnail url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/04/anna_kostuem.jpg?w=150" />
		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/04/anna_kostuem.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Anna_Kostuem</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/04/anna_zimmer.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Anna_Zimmer</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die Wiedergeburt der Empörung</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2011/03/28/die-wiedergeburt-der-emporung/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2011/03/28/die-wiedergeburt-der-emporung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 07:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=404</guid>
		<description><![CDATA["Brückentechnologie" stammt aus dem Manipulationswortschatz der „unheiligen Allianz von Technik und Kapital“, wie Michael Jäger sie im „Freitag“ treffend beschrieb. Diese Allianz, die davon lebt, uns immer wieder in den Käfig ihres Realismus zu zwingen. Die, nach Erich Fried, den Realismus retten will und nicht die Welt. Die unsere Ängste als Kampagnen-Briefing versteht und dann mit JungvonMatt-BILD-Scheiße die Stadt tapeziert. Um dann wieder Kasse zu machen, Kasse, Kasse, Kasse. 
<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=404&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_406" class="wp-caption alignleft" style="width: 500px"><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/03/klenkes-titel-0686.jpg"><img class="size-full wp-image-406" title="Klenkes, Titel, Juni 1986" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/03/klenkes-titel-0686.jpg?w=594" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Klenkes, Titel, Juni 1986</p></div>
<p><strong>Es gibt keine Skala, mit der man das Wenigerschlimmsein von Fukushima im Vergleich zu Tschernobyl messen kann.</strong></p>
<p><strong>Wenn man aber nach Lehren aus der neuen Katastrophe sucht, sollte man zurückblättern.</strong></p>
<p>Das Papier ist gelb und riecht alt. Jahrgang 1986.</p>
<p>Es ist die Klenkes-Ausgabe vom Juni. Titel: „TSCHERNOBYL Das Ende aller Illusionen“. Damals war ich zwölf Jahre alt. Und ich weiß noch, dass nach dem GAU die Milchverpackungen anders aussahen als vorher. Von dunkelblau zu hellblau, und dass das Wort „Entwarnung“ darauf stand. Und dass meine anderthalbjährigen Zwillingsschwestern nicht im Sandkasten spielen sollten.</p>
<p>Klenkes, im Sommer vor 25 Jahren. Auf Seite 19 ist eine Risikotabelle von der taz aus Berlin abgedruckt: „Sandkästen können zumindest teilweise dekontaminiert werden. 95% des radioaktiven Cäsiums befinden sich momentan in einer Tiefe von 0-35 cm. (&#8230;) Mit einer Wassergabe von 10 Liter pro Quadratmeter werden Strontium und Cäsium in eine Tiefe von mindestens 80cm verlagert.“ Meine Eltern haben auf dem Land in Heinsberg-Dremmen weder Klenkes noch taz gelesen.</p>
<p>Vielerorts wurde nach Fukushima die Frage aufgeworfen, was uns die Geschehnisse nun lehren. Ich bin nicht willens, die Antworten, die vielen toten Sätze von Experten in mein Hirn zu lassen. Geschweige denn sinnvoll wiederzugeben. Sie tragen nicht zu meiner Meinungsbildung bei. Es mag seltsam klingen, aber dieser alte Klenkes tut das. Da steht alles drin. Und das ist so unendlich traurig. Hier stehen all die Zweifel, die Ängste, die ganze Wut und Empörung, die Argumente gegen Atomkraft. Und das ist so traurig, weil da steht es auf gelbem, stinkendem Papier: Auch nach Fukushima werden wir nichts lernen.</p>
<p>Ich blättere und lese. „So sinnlos, die Arme schützend um mein Kind zu legen.“</p>
<p>„Der Unfall macht erschreckend deutlich: es gibt keine sichere Atomenergie.“</p>
<p>„Es gibt bis heute keine Stellungnahme der Aachener Ärztekammer.“</p>
<p>„Wir müssen vor den Folgen eines Nuklearzwischenfalls kapitulieren.“</p>
<p>„Tschernobyl zerstört die Illusion, durch bewussten Lebenswandel, gezielten Konsum, eigenes Handeln noch irgendetwas drehen, steuern, auswählen zu können.“</p>
<p>Verbrauchertipp für Lebensmittel bis 1.7.1986. Kategorie: sehr hohe Strahlenbelastung – in geringen Mengen nur von Erwachsenen zu verwenden: Blattgemüse, Frischkäse, Innereien von Rindern, (&#8230;) Rindfleisch, Milch.</p>
<p>Ich blättere und lese. Wie im Stadtrat die damals noch keineswegs verheirateten (heute ja auch nicht mehr) Fraktionen von Grünen und SPD das Ende der Beteiligung der Stawag an einem Hochtemperatur-Reaktor in Hamm-Uentrop fordern. Die CDU lehnt das ab. Eine Anzeige auf Seite 10 stellt im Namen vieler Aachener die gleiche Forderung. Unter anderen Rudi Zins, Gisela Nacken, der Maler Eric Peters, die liebe Waltraut Hoven. Ja, Waltraut Hoven, ich stelle mir vor, wie sie heute resolut und widerspenstig das Mikrofon ergreifen würde, um zu sagen: Leute, empört Euch!</p>
<p>Empört Euch! Das habe ich vor gut einer Woche bei der Geburtstagsgala von Amnesty International in Köln gehört. Indignez-vous! Von Stéphane Hessel. In Deutsch erschienen bei Ullstein, 3,99 Euro, kostet nichts, 23 Seiten. Vorgelesen unter anderem von Herbert Grönemeyer und dem Dichter Michael Lentz. „Wir müssen radikal mit dem Rausch des ‚Immer noch mehr‘ brechen, in dem die Finanzwelt, aber auch Wissenschaft und Technik die Flucht nach vorn angetreten haben. (&#8230;) Denn uns drohen schwerste Gefahren, die dem Abenteuer Mensch auf einem für uns unbewohnbar werdenden Planeten ein Ende setzen können.“</p>
<p>1986. 2011. Moratorium. Moratorium ist Wahlkampf. Aber das klingt schon besser als „Brückentechnologie“. Brückentechnologie stammt aus dem Manipulationswortschatz der „unheiligen Allianz von Technik und Kapital“, wie Michael Jäger sie im „Freitag“ treffend beschrieb. Diese Allianz, die davon lebt, uns immer wieder in den Käfig ihres Realismus zu zwingen. Die, nach Erich Fried, den Realismus retten will und nicht die Welt. Die unsere Ängste als Kampagnen-Briefing versteht und dann mit JungvonMatt-BILD-Scheiße die Stadt tapeziert. Um dann wieder Kasse zu machen, Kasse, Kasse, Kasse.</p>
<p>Dieter Nuhr sagt auf einer Bühne, es sei zynisch, angesichts Fukushima zu sagen: „Siehste!“ Hahaha, ich lach mich tot. Was bitte ist es, wenn sich Ian Hore-Lacy, Sprecher der internationalen Atomlobby-Organisation World Nuclear Association hinstellt und sagt: „Kernenergie ist unsere Zukunft. Das gilt jetzt genauso, wie es vor Fukushima galt.“ Und was machen die Männer in den dunklen Anzügen, die die Deutungshoheit über das Thema „Zukunftsfähigkeit“ besitzen? Sie schicken arme Schweine mit Wasserpistolen in den Kampf mit dem glühenden, Gift spuckenden Dämon.</p>
<p>Verwarnte Milch, damals. Abgepackte Reisballen, heute. Die Stadtverwaltung Tokio gibt 240.000 Flaschen Wasser an Familien mit Kindern aus. „So sinnlos, die Arme schützend um mein Kind zu legen.“ Ich blättere und lese das Editorial, und die Gleichzeitigkeit von einem anderen Ereignis macht mich sprachlos: „Die USA werfen Bomben auf Libyen – eine Inszenierung zur weltweiten Eingewöhnung in den neuen Stil, mit Terrorismus Außenpolitik zu betreiben. Mit Bomben zerplatzen auch hier Illusionen.“ Das Papier ist gelb und riecht alt. Noch einmal: Empört Euch!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/404/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/404/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/404/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=404&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2011/03/28/die-wiedergeburt-der-emporung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2011/03/klenkes-titel-0686.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Klenkes, Titel, Juni 1986</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Das nächste große Ding</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2010/10/01/das-nachste-grose-ding/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2010/10/01/das-nachste-grose-ding/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 12:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Klenkes]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Maastricht]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Wevers]]></category>
		<category><![CDATA[Jacques Costongs]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt Maastricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=372</guid>
		<description><![CDATA[KLENKES – Aachener Stadtmagazin, 10/10 Großprojekte ächten, das scheint in Zeiten von Stuttgart 21 recht und billig. Und uns, also regional, packt bei der Ankündigung von dollen Mega-Events mit Jahreszahlen im Namen auch nicht unbedingt die Euphorie. Eine Folge der Euregionale 2008. Nun steht die Bewerbung für den Titel Kulturhauptstadt Maastricht 2018 an. Sehr big [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=372&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>KLENKES – Aachener Stadtmagazin, 10/10</h4>
<h4><strong>Großprojekte ächten, das scheint in Zeiten von Stuttgart 21 recht und billig. Und uns, also regional, packt bei der Ankündigung von dollen Mega-Events mit Jahreszahlen im Namen auch nicht unbedingt die Euphorie. Eine Folge der Euregionale 2008. Nun steht die Bewerbung für den Titel Kulturhauptstadt Maastricht 2018 an.<br />
</strong></h4>
<p>Sehr <strong><em>big</em> </strong>ist das Projekt, alleine die Aufzählung der Kulturhauptstadt-Partner ist ermüdend lang. Um es kurz zu machen: Mit Maastricht bewerben sich die euregionalen Städte und Provinzen um einen Titel, der verbunden ist mit politischen Visionen und einem großen Budget. Und damit sind viele Bürgermeister, Lenkungsgruppenmitglieder, Gouverneure, Wirtschaftsförderer, Beigeordnete und Kulturpolitiker im Spiel und am Tisch. Im Aufsichtsrat der für die Bewerbung gegründeten Stiftung sitzt Jürgen Linden. Wenn einer wisse, wie man mit der Initiative Erfolg hat, dann sei er das, heißt es im Stadthuis.</p>
<p>Seit vor etwa einem Jahr eine Absichtserklärung aller Beteiligten unterzeichnet wurde, taucht das Thema gelegentlich in den Medien auf. Viel gibt’s noch nicht zu berichten, und wenn, dann geschieht das mit einem gewissen Misstrauen gegenüber toten Begriffen wie  „grenzüberschreitend“, „einmalige Chance“, „richtungweisende internationale Zusammenarbeit“.</p>
<p>Es gibt ein großes Bedürfnis nach inhaltlichen Aussagen – und leidliche Erfahrungen mit dem kommunalen Kleinklein, in dessen Mühlen so manche berauschende Idee zermalmt wurde. Die Gründe – siehe eben Euregionale 2008 – reichen von Großspurigkeit bis Einzelkämpfertum. Beispiel: Das Museumsprojekt „Bauhaus Europa“, der Leuchtturm, startete mit teuer bezahltem Input von Rem Koolhaas und Owkui Enzewor und endete als medial aufgemotzter Touristenrundgang. Berechtigt ist also die Sorge, dass auch im Rahmen der Kulturhauptstadt groß getönt und wenig umgesetzt wird.</p>
<div id="attachment_387" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/10/s8_wevers.jpg"><img class="size-medium wp-image-387" title="S8_Wevers" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/10/s8_wevers.jpg?w=199&#038;h=300" alt="Guido Wevers, Künstlerischer Leiter" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Guido Wevers, Künstlerischer Leiter</p></div>
<p>Vor allem in Maastricht schart die Kulturszene schon kräftig mit den Hufen und schaut ungeduldig auf Guido Wevers, den künstlerischen Leiter.  Vier Jahre vor der Entscheidung durch den Rat der Europäischen Union würden Agenturen und Künstler am liebsten schon Förderanträge stellen, man rechnet mit 100 Millionen Euro von der EU. Gepaart mit zusätzlich akquirierten Fördermitteln der einzelnen Länder könnte sich das Budget sogar verdoppeln.</p>
<p>Aber dem Belgier, der als Schauspieldirektor und Regisseur am Vrijthof gearbeitet hat, geht die Diskussion über die zu verteilenden Kuchenstücke deutlich zu schnell: „Wir werden natürlich auch ökonomische Impulse setzen, aber mein Ziel ist, dass die Menschen am Ende den kulturellen Reichtum der Region fühlen.“</p>
<p>Anders als die Kulturhauptstadt-Konkurrenten Den Haag, Utrecht und Almere hält Wevers sich für Maastricht auch zurück mit der Nennung von großen Themen oder gar einem Motto. Er pocht mit seinem Bewerbungskonzept <a href="http://www.via2018.eu/" target="_blank">„Via2018“</a> auf einen bürgernahen Entwicklungsprozess, für den er sich zwei Jahre Zeit nehmen will. „Ich will und kann noch keine endgültige Richtung festlegen. Ich sehe das auch nicht als meine Aufgabe an.“</p>
<p>In einem „Bidbook“, einer Art Blaupause für die Bewerbung, sollen bis 2012 „Bilder der Euregio“ gesammelt werden. Gemeint sind Geschichten in Form von Kunstwerken, etwa Musikstücke, Bilder und Theater- oder Architekturprojekte. Kulturschaffende sollen so von der Identität der Menschen erzählen, sagt Wevers: „Bislang verstehen wir doch ehrlicherweise die Euregio nur als intellektuelle Konstruktion. Wir sehen sie aber nicht mit dem Herzen. Aber genau das müssen wir erreichen, wir müssen deshalb in den Alltag der Leute rein.“ Funktionieren soll das über eine sehr direkte Ansprache der Bevölkerung.</p>
<p>Wevers setzt zum Beispiel auf Blogs und eine breite Vernetzung durch soziale Medien, durch die er zur Beteiligung aufrufen und den Prozess transparent machen will. Gleichzeitig – und damit hat er schon begonnen – bereist er die Gemeinden der fünf Regionen, sucht den Dialog. Viele Pläne, zum Beispiel für ein Songprojekt, lägen schon in den Schubladen. Und wenn demnächst auch der geschäftsführende Direktor für die Bewerbungsinitiative fest steht, soll es richtig losgehen.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/10/bildschirmfoto-2010-10-01-um-13-49-26.png"><img class="size-full wp-image-388" title="Eutropolitan – Maurer United Architects" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/10/bildschirmfoto-2010-10-01-um-13-49-26.png?w=594" alt="Guido Wevers bezieht sich mit seiner Vorstellung von dem kulturellen Reichtum der Euregio auf „Eutropolitan“, eine Arbeit des Maastrichter Architekturbüros Maurer United Architects [MUA]. Der auf das Gebiet der Euregio übertragene U-Bahn-Fahrplan aus London soll die Vernetzung der Städte und damit die metropolenhafte, kulturelle Dimension hervorheben. Wevers: „Wir müssen über ein Mapping ein Raster für die kulturellen Dynamos zeichnen.“"   /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd"></dd>
</dl>
</div>
<p>Guido Wevers bezieht sich mit seiner Vorstellung von dem kulturellen Reichtum der Euregio auf „Eutropolitan“, eine Arbeit des Maastrichter Architekturbüros Maurer United Architects [MUA]. Der auf das Gebiet der Euregio übertragene U-Bahn-Fahrplan aus London soll die Vernetzung der Städte und damit die metropolenhafte, kulturelle Dimension hervorheben. Wevers: „Wir müssen über ein Mapping ein Raster für die kulturellen Dynamos zeichnen.“</p>
<p>Im Maastrichter Rathaus, wo man nach Rezepten gegen die Überalterung Süd-Limburgs sucht, wo man damit rechnet, dass der Anteil der arbeitenden Bevölkerung in Zukunft um ein Drittel schrumpft, da wird manchem Politiker die Kulturhauptstadt tatsächlich wie die Lösung vieler Probleme vorkommen – in Sachen Identität und Aufschwung. Identität, weil viele junge Menschen immer weniger Gründe sehen, in ihrer Heimat zu bleiben. Wenn sie blieben, hier studierten und Existenzen gründeten, wäre das schon mal ein Teil des Aufschwungs. „Schauen Sie nach Lille“, sagt Jacques Costongs, Beigeordneter für Kultur und Haushalt, „nach dem es Kulturhauptstadt wurde, waren die Menschen wieder stolz auf ihre Stadt.“ Und dann verspricht man sich von dem Imagegewinn natürlich touristische Effekte und am Ende auch Unternehmensansiedlungen.</p>
<p>Guido Wevers nennt die Phase bis zur Erstellung des Bidbooks eine „Expedition“. Dass die Kommunen die Kultur als Motor für gesellschaftlichen Fortschritt erkannt haben und entsprechend fördern, das sei eine wichtige Entwicklung. Aber man spürt auch sein Unbehagen, das Thema Kunst und die Kulturhauptstadt speziell nur als Vehikel für Prosperität zu betrachten. Vor allem wenn es in dem Anspruch auf eine kulturelle Deutungshoheit der Politiker münde. Nein, die Menschen, so solle man das sehen, die Menschen bilden das kulturelle Kapital. Und das muss jetzt erstmal gefunden werden.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/372/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/372/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/372/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/372/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/372/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/372/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/372/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/372/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/372/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/372/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/372/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/372/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/372/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/372/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=372&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2010/10/01/das-nachste-grose-ding/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/10/s8_wevers.jpg?w=199" medium="image">
			<media:title type="html">S8_Wevers</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/10/bildschirmfoto-2010-10-01-um-13-49-26.png" medium="image">
			<media:title type="html">Eutropolitan – Maurer United Architects</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Heimatkunde, liebevoll</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2010/09/07/heimatkunde-liebevoll/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2010/09/07/heimatkunde-liebevoll/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 07:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=354</guid>
		<description><![CDATA[Mergelland, Herver Land, Wurmtal, Hoge Kempen – und wir dachten, wir würden die Euregio kennen. Die Arbeit am neuen FreizeitGuide hat uns neue Eindrücke von diesem herrlichen Kultur-Kuddelmuddel zwischen Maastricht, Lüttich und Aachen verschafft. Jetzt im Zeitschriften- und Buchhandel und direkt beim Verlag (www.p-n-p.de). Besonders: Wir haben Süd-Limburg, Belgisch-Limburg, die Provinz Lüttich, die Deutschsprachige Gemeinschaft [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=354&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/09/bildschirmfoto-2010-09-07-um-10-43-34.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-366" title="FreizeitGuide Titel B" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/09/bildschirmfoto-2010-09-07-um-10-43-34.png?w=227&#038;h=300" alt="" width="227" height="300" /></a>Mergelland, Herver Land, Wurmtal, Hoge Kempen – und wir dachten, wir würden die Euregio kennen. Die Arbeit am neuen FreizeitGuide hat uns neue Eindrücke von diesem herrlichen Kultur-Kuddelmuddel zwischen Maastricht, Lüttich und Aachen verschafft. Jetzt im Zeitschriften- und Buchhandel und direkt beim Verlag <a href="http://www.p-n-p.de" target="_blank">(www.p-n-p.de)</a>. Besonders: Wir haben Süd-Limburg, Belgisch-Limburg, die Provinz Lüttich, die Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien und die Aachener Region feiner unterteilt und in liebevollen Portraits die architektonischen, kulinarischen, landschaftlichen Unterschiede beschrieben. Dabei ist mehr als ein &#8222;Freizeitführer&#8220; entstanden (unmöglich, das Wort Freizeit, oder?) – vielmehr eine kleine, feine Heimatkunde.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/354/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/354/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/354/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=354&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2010/09/07/heimatkunde-liebevoll/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2010/09/bildschirmfoto-2010-09-07-um-10-43-34.png?w=227" medium="image">
			<media:title type="html">FreizeitGuide Titel B</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>taz-Dossier: Häftlinge mit psychischen Störungen</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2009/02/10/taz-dossier-haftlinge-mit-psychischen-storungen/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2009/02/10/taz-dossier-haftlinge-mit-psychischen-storungen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 22:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Patienten]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Strafvollzug]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bethel]]></category>
		<category><![CDATA[Brackwede I]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[JVA]]></category>
		<category><![CDATA[Psychische Störungen]]></category>
		<category><![CDATA[RWTH Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinikum Aachen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=322</guid>
		<description><![CDATA[Der Gesundheitsentzug Bei der psychiatrischen Behandlung von Häftlingen versagt das Justizsystem. Sie bleiben sich selbst überlassen – keine gute Voraussetzung für die Resozialisierung Maik M. lebt noch. Besser gesagt: Maik M. lebt wieder. Auf der Intensivstation haben sie ganze Arbeit geleistet. Das war vor einem Monat und nun kann er darüber reden. Eine Abschieds-SMS habe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=322&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Gesundheitsentzug</h2>
<h5><strong>Bei der psychiatrischen Behandlung von Häftlingen versagt das Justizsystem. Sie bleiben sich selbst überlassen – keine gute Voraussetzung für die Resozialisierung</strong></h5>
<div id="attachment_323" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/02/reinex_pix_0059_276063_by_peter-reinacker_pixeliode.jpg"><img class="size-medium wp-image-323" title="reinex_pix_0059_276063_by_peter-reinacker_pixeliode" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/02/reinex_pix_0059_276063_by_peter-reinacker_pixeliode.jpg?w=300&#038;h=200" alt="Peter Reinacker, Pixelio)" width="300" height="200" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Zum Stichtag 31. August 2008 zählte das Statistische Bundesamt in 194 deutschen Gefängnissen 73.203 Gefangene im offenen und geschlossenen Vollzug, darunter 3.916 Frauen. (Foto: Peter Reinacker, Pixelio)</p></div>
<p><strong>Maik M. lebt noch. Besser gesagt: Maik M. lebt wieder. </strong>Auf der Intensivstation haben sie ganze Arbeit geleistet. Das war vor einem Monat und nun kann er darüber reden. Eine Abschieds-SMS habe er getippt, dann 8.700 mg des Antidepressivums Doxepin geschluckt, mit zwei Flaschen Bier runtergespült, dann auf´s Sofa, noch einmal umgeschaltet mit der Fernbedienung und weg war er. Genauso redet er darüber. Sein Psychiater sagt, Maik wollte ernsthaft sterben und dass seine Persönlichkeitsstörung schuld daran sei, seine Impulsivität und sein verzerrtes Selbstwertgefühl. Und dann sagt der Arzt noch: „Hätte man ihn im Gefängnis vor seiner Entlassung psychiatrisch behandelt, hätte man ihm Mittel an die Hand gegeben, mit seinen Problemen umzugehen, dann – das glaube ich fest – wäre es nicht soweit gekommen.“</p>
<p>Aber im Knast gab es keine Hilfe für den verurteilten Drogenhändler. So wie es für viele psychisch kranke Straftäter keine Hilfe gibt. Eine in Deutschland bislang einmalige empirische Untersuchung hat ergeben, dass  88 Prozent aller inhaftierten Straftäter an einer psychischen Erkrankung leiden&#8230;</p>
<p><a href="http://reportagebox.wordpress.com/print/taz-dossier-der-gesundheitsentzug-i/" target="_blank">Lesen Sie hier den kompletten taz-Report!</a></p>
<p><a href="http://reportagebox.wordpress.com/print/taz-dossier-der-gesundheitsentzug-ii/" target="_blank">Lesen Sie hier das Interview zum Thema: &#8222;Psychisch kranke Straftäter haben keine Lobby&#8220;!</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/322/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=322&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2009/02/10/taz-dossier-haftlinge-mit-psychischen-storungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/02/reinex_pix_0059_276063_by_peter-reinacker_pixeliode.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">reinex_pix_0059_276063_by_peter-reinacker_pixeliode</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Aachen: Themenwoche „Motortown“</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/15/aachen-themenwoche-%e2%80%9emotortown%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/15/aachen-themenwoche-%e2%80%9emotortown%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 22:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Avi Primor]]></category>
		<category><![CDATA[Ewa Teilmanns]]></category>
		<category><![CDATA[Posttraumatische Belastungsstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Soldaten]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=310</guid>
		<description><![CDATA[Avi Primor: Erst Frieden, dann Versöhnung Eindrücke von der Podiumsdiskussion zum Thema „Nach dem Krieg“ am 14. Januar 2009 in Aachen. Die Veranstaltung ist Teil der Themenwoche „Motortown“ mit Bezug auf das gleichnamige Theaterstück von Simon Stephens (Premiere, 17. Januar 2009, Theater Aachen; Premierenkritik in der Februarausgabe des Aachener Stadtmagazins Klenkes). Thema verfehlt, trotzdem massig [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=310&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Avi Primor: Erst Frieden, dann Versöhnung</h2>
<h5>Eindrücke von der Podiumsdiskussion zum Thema „Nach dem Krieg“ am 14. Januar 2009 in Aachen. Die Veranstaltung ist Teil der <a href="http://www.theater-aachen.de/spielplan/detailansicht.php?id_event_cluster=67006&amp;content=Object&amp;id_event_date=212381&amp;id_language=1&amp;kalenderdate=17.01.09&amp;sid=$sid" target="_blank">Themenwoche „Motortown“</a> mit Bezug auf das gleichnamige Theaterstück von Simon Stephens (Premiere, 17. Januar 2009, Theater Aachen; Premierenkritik in der Februarausgabe des <a href="http://www.klenkes.de" target="_blank">Aachener Stadtmagazins Klenkes</a>).</h5>
<p>Thema verfehlt, trotzdem massig gute Gründe, die Diskussionsveranstaltung „Nach dem Krieg“ im Theater Aachen als spannend und lehrreich zu bezeichnen. Im Rahmen der Themenwoche „Motortown“ ging es an diesem Mittwochabend laut Untertitel um die individuellen und gesellschaftlichen Folgen des Krieges.</p>
<p><a href="http://reportagebox.wordpress.com/print/theater-aachen-themenwoche-motortown/" target="_blank">mehr &gt;&gt;</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/310/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=310&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/15/aachen-themenwoche-%e2%80%9emotortown%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Hintergrund</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/09/hintergrund/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/09/hintergrund/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 08:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Palliativmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Patienten]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Cicely Saunders]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinstudium]]></category>
		<category><![CDATA[RWTH Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinikum Aachen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=296</guid>
		<description><![CDATA[Der Patient als Lehrer Die Palliativmedizin wird immer wichtiger – doch in der Ausbildung spielt sie bisher kaum eine Rolle Die Studenten haben Angst. Sie befinden sich auf Augenhöhe mit der Unheilbarkeit. Für einen angehenden Arzt ist das eigentlich eine verkehrte Welt. Er will Hoffnung bringen, Besserung versprechen. Deshalb studiert er. Während seiner Ausbildung wird [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=296&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Patient als Lehrer</h2>
<h5>Die Palliativmedizin wird immer wichtiger – doch in der Ausbildung spielt sie bisher kaum eine Rolle</h5>
<p>Die Studenten haben Angst. Sie befinden sich auf Augenhöhe mit der Unheilbarkeit. Für einen angehenden Arzt ist das eigentlich eine verkehrte Welt. Er will Hoffnung bringen, Besserung versprechen. Deshalb studiert er. Während seiner Ausbildung wird ihm beigebracht, was medizinisch machbar ist. Der Glaube an den Fortschritt nährt die Haltung, dass das Machbare kaum Grenzen kennt.</p>
<div id="attachment_300" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/img_6993.jpg"><img class="size-medium wp-image-300" title="Lutz Bernhardt)" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/img_6993.jpg?w=300&#038;h=200" alt="Lutz Bernhardt)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Wochen hat Anita Helm auf der Station gearbeitet. In dieser Zeit sind vier Menschen gestorben. &quot;Ich habe mehr gelernt, als auf den anderen Stationen.&quot; (Foto: Lutz Bernhardt)</p></div>
<p>Auf der <a href="http://www.ukaachen.de/go/show?ID=3669967&amp;DV=0&amp;COMP=page&amp;ALTNAVID=3988000&amp;ALTNAVDV=0" target="_blank">Palliativstation des Aachener Universitätsklinikums</a> erfahren die Studenten, was alles möglich wird, wenn kurativ nichts mehr zu machen ist &#8211; wenn ein Mensch stirbt. Das Verb ,,palliare‘‘ ist lateinisch und bedeutet ,,mit einem Mantel umhüllen‘‘. Ziel einer palliativen Behandlung ist in erster Linie die Kontrolle von Symptomen, von Schmerzen, Luftnot und Übelkeit. Im Vordergrund steht die Lebensqualität eines Menschen, nicht die Lebensdauer. Oder mit den Worten von Cicely Saunders, der Begründerin der modernen Hospizbewegung: Dem Leben sollen nicht mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben gegeben werden.</p>
<p>Das Praktikum ,,Der Patient als Lehrer‘‘ ist Teil des ,,Qualifikationsprofils Palliativmedizin‘‘. Es besteht aus Vorlesungen, Seminaren mit Video-Dokumentationen von Patienten und Praxismodulen zu Schmerztherapie, Kommunikation, Trauer und Ethik. Die Idee, einen Patienten über mehrere Wochen von einem Studenten begleiten zu lassen, hat Privatdozent Frank Elsner aus den USA von der Harvard Medical School mitgebracht. ,,Wir bieten das Praktikum ab dem vierten Semester an. Der Student trifft den Patienten je nach dessen Verfassung hier bei uns auf der Station, im Hospiz oder zu Hause‘‘, sagt Elsner.</p>
<p>(veröffentlicht in Süddeutsche Zeitung, Beruf &amp; Karriere)</p>
<p><a href="http://reportagebox.wordpress.com/print/suddeutsche-zeitung-%E2%80%93-der-patient-als-lehrer/" target="_blank">mehr &gt;&gt;</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/296/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=296&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/09/hintergrund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/img_6993.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Lutz Bernhardt)</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Rundfunkbeitrag</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/07/rundfunkbeitrag/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/07/rundfunkbeitrag/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 22:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Café Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlosigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=293</guid>
		<description><![CDATA[Jung und obdachlos Senkt Hartz4 den Altersdurchschnitt in Notunterkünften? Den langbärtigen Obdachlosen, eingehüllt in mehrere Schichten alter Kleidung, womöglich noch begleitet von Hunden, diesen klischeehaften Clochard sieht man immer seltener. Tatsächlich vollzieht sich auf der Straße und in den Obdachlosenheimen seit einigen Jahren ein richtiger Generationswechsel. Immer mehr junge Menschen suchen ein Bett und ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=293&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Jung und obdachlos</h2>
<h5>Senkt Hartz4 den Altersdurchschnitt in Notunterkünften?</h5>
<div id="attachment_288" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/bdsc_3761_168440.jpg"><img class="size-medium wp-image-288" title="Pixelio, schubalu)" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/bdsc_3761_168440.jpg?w=300&#038;h=200" alt="Pixelio, schubalu)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Treibt Hartz4 junge Menschen in die Wohnungslosigkeit? – So einfach ist das nicht, sagen die Sozialarbeiter. (Foto: Pixelio, schubalu)</p></div>
<p>Den langbärtigen Obdachlosen, eingehüllt in mehrere Schichten alter Kleidung, womöglich noch begleitet von Hunden, diesen klischeehaften Clochard sieht man immer seltener. Tatsächlich vollzieht sich auf der Straße und in den Obdachlosenheimen seit einigen Jahren ein richtiger Generationswechsel. Immer mehr junge Menschen suchen ein Bett und ein warmes Essen in sogenannten Notunterkünften. Ein Besuch in einer Einrichtung in Aachen. <a href="http://www.funkhaus-europa.de/index.phtml" target="_blank">(WDR, Funkhaus Europa – Piazza, Das aktuelle Mittagsmagazin)</a></p>
<p><a href="http://reportagebox.wordpress.com/neue-seite/wdr-funkhaus-europa-%E2%80%93-jung-und-obdachlos/" target="_blank">mehr&gt;&gt;</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/293/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/293/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/293/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/293/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/293/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/293/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/293/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/293/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/293/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/293/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/293/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/293/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/293/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/293/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=293&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/07/rundfunkbeitrag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/bdsc_3761_168440.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Pixelio, schubalu)</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Reportage</title>
		<link>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/06/reportage-3/</link>
		<comments>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/06/reportage-3/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 08:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bagger]]></category>
		<category><![CDATA[Braunkohle]]></category>
		<category><![CDATA[Inden]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebau]]></category>
		<category><![CDATA[Titz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://reportagebox.wordpress.com/?p=268</guid>
		<description><![CDATA[Das Schaufelrad im Nacken Die Tagebaue in NRW sind für Archäologen ein Eldorado – das für immer zerstört wird. Wenn sich ein Archäologe mit Maurerkelle und Schäufelchen an eine Ausgrabung macht, wünscht er sich ausreichend Zeit – die er normalerweise nicht hat. Ganz extrem ist das im Braunkohlerevier, genauer gesagt an den Tagebauen Garzweiler und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=268&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Schaufelrad im Nacken</h2>
<h5>Die Tagebaue in NRW sind für Archäologen ein Eldorado – das für immer zerstört wird.</h5>
<div id="attachment_269" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/stahl-dinosaurier_86984.jpg"><img class="size-medium wp-image-269" title="mompl)" src="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/stahl-dinosaurier_86984.jpg?w=300&#038;h=225" alt="mompl)" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bagger kommt – Die Archäologen untersuchen jeden Streifen, der weggeschaufelt werden soll. (Foto: Pixelio, Fotograf: mompl) </p></div>
<p>Wenn sich ein Archäologe mit Maurerkelle und Schäufelchen an eine Ausgrabung macht, wünscht er sich ausreichend Zeit – die er normalerweise nicht hat. Ganz extrem ist das im Braunkohlerevier, genauer gesagt an den Tagebauen Garzweiler und Inden. Hier geben die riesigen Braunkohlebagger die Geschwindigkeit vor. Die Archäologen der <a href="http://www.bodendenkmalpflege.lvr.de/titz/" target="_blank">Außenstelle Titz des LVR</a> haben ständig das Schaufelrad im Nacken – was sie heute nicht finden, kann morgen schon für immer verloren sein. (<a href="http://www.wdr5.de/sendungen/thema-nrw/sendungsdetailseite.html?tx_wdr5ppfe_pi1[showUid]=2451822&amp;cHash=348683a4f9#beitrag14115" target="_blank">WDR5, Thema NRW, 2. Januar 2009</a>)</p>
<p><a href="http://reportagebox.wordpress.com/neue-seite/wdr-5-%E2%80%93-thema-nrw-das-schaufelrad-im-nacken/" target="_blank">mehr&gt;&gt;</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/reportagebox.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/reportagebox.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/reportagebox.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/reportagebox.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/reportagebox.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/reportagebox.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/reportagebox.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/reportagebox.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/reportagebox.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/reportagebox.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/reportagebox.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/reportagebox.wordpress.com/268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/reportagebox.wordpress.com/268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/reportagebox.wordpress.com/268/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=reportagebox.wordpress.com&amp;blog=5330743&amp;post=268&amp;subd=reportagebox&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://reportagebox.wordpress.com/2009/01/06/reportage-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/wettlauf_mit_dem_bagger___f_r_thema_nrw_wuppertalbernhardt__lutz.mp3" length="11639293" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://reportagebox.wordpress.com/files/2009/01/wettlauf_mit_dem_bagger___f_r_thema_nrw_wuppertalbernhardt__lutz.mp3" length="11639293" type="audio/mpeg" />
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/9e821ca22ae3a09654d97a10c331b19a?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">LB</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://reportagebox.files.wordpress.com/2009/01/stahl-dinosaurier_86984.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">mompl)</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
